Internationale Perspektiven, praxisnahe Ausbildung und gelebter Austausch
Acht Erasmus+‑Schüler aus Polen zu Gast bei GEDIA
Internationale Mobilitätsprojekte sind für GEDIA ein fester Bestandteil moderner Berufsbildung. Umso mehr haben wir uns gefreut, im Rahmen des Erasmus+‑Programms acht angehende Mechatroniker aus Polen bei uns begrüßen zu dürfen. Die Schüler kommen aus der Region rund um Nowa Sól – in unmittelbarer Nähe unseres GEDIA‑Werks in Polen, das sie bereits im Vorfeld kennenlernen konnten.
Der Aufenthalt in Deutschland bot den Teilnehmern die Möglichkeit, ihre Eindrücke aus GEDIA Poland zu vertiefen und das Unternehmen aus einer weiteren Perspektive zu erleben. Der direkte Vergleich von Ausbildungsstrukturen, Arbeitsweisen und technischen Abläufen an unterschiedlichen Standorten machte den Austausch besonders wertvoll – sowohl für die Schüler als auch für uns als Unternehmen.
Einblicke in die Arbeitswelt von GEDIA Deutschland
Zum Start des Praktikums erhielten die Schüler eine umfassende Einführung in das Unternehmen GEDIA, seine Geschichte und seine Tätigkeitsfelder. Sicherheitsunterweisungen sowie Rundgänge durch verschiedene Produktions‑ und Ausbildungsbereiche vermittelten früh ein klares Bild davon, wie industrielle Prozesse an unserem deutschen Standort organisiert sind und welche Rolle Arbeitssicherheit und Qualität im Arbeitsalltag spielen.
Praxisnahes Lernen über Ländergrenzen hinweg
Im Mittelpunkt des Praktikums stand die aktive Mitarbeit. In kleinen Zweierteams arbeiteten die Schüler an vielfältigen Aufgaben aus den Bereichen Mechatronik, Elektrotechnik, Automatisierung und Metallbearbeitung. Dazu gehörten unter anderem elektrische Installationsarbeiten, Arbeiten an Sensorik und pneumatischen Systemen sowie die Modernisierung technischer Anlagen.
Ein besonderes Highlight war ein mehrtägiges Projekt, bei dem die Schüler eigenständig ein funktionsfähiges Radio entwickelten und aufbauten – von der Vorbereitung des Gehäuses über das Löten der Bauteile bis hin zur abschließenden Funktionsprüfung. Neben fachlichem Know‑how wurden dabei auch Teamarbeit, strukturiertes Vorgehen und Verantwortungsbewusstsein gestärkt.
Ergänzende Einblicke: Besuch bei MENNEKES
Um den fachlichen Horizont der Schüler weiter zu erweitern, besuchten wir zusätzlich das Unternehmen MENNEKES, das insbesondere im Bereich Elektrotechnik und elektrischer Verbindungslösungen tätig ist. So konnten die Teilnehmer ein weiteres Industrieunternehmen kennenlernen und unterschiedliche technische Schwerpunkte sowie Ausbildungsansätze vergleichen.
Ein herzliches Dankeschön gilt dem Ausbildungsleiter Christian Pickhan für die Organisation und die spannenden Einblicke – der Besuch war eine wertvolle Ergänzung zum Praktikum bei GEDIA.
Fachlich, sprachlich und persönlich gewachsen
Ergänzend zur praktischen Ausbildung nahmen die Schüler an Sprachworkshops teil und erweiterten ihr deutsches Fachvokabular. Zudem arbeiteten sie an ihren Erasmus+‑Portfolios, Blogbeiträgen und ersten Bewerbungsunterlagen. Gemeinsame Freizeitaktivitäten und Ausflüge rundeten das Programm ab und förderten den interkulturellen Austausch innerhalb der Gruppe.
Ein Gewinn für beide Seiten
Für GEDIA sind Projekte wie dieses ein klarer Mehrwert: Der Austausch mit internationalen Nachwuchskräften bringt neue Perspektiven in unsere Ausbildungsarbeit und zeigt gleichzeitig, wie wichtig praxisnahe, gut strukturierte Ausbildungskonzepte sind. Die acht Erasmus+‑Schüler überzeugten durch Motivation, Lernbereitschaft und großes Interesse an technischen Zusammenhängen.
Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für die engagierte Zusammenarbeit und wünschen den Schülern für ihren weiteren Ausbildungs‑ und Berufsweg viel Erfolg. Internationale Projekte wie Erasmus+ zeigen eindrucksvoll, wie Ausbildung über Ländergrenzen hinweg gelingen kann – und warum wir diesen Weg auch in Zukunft konsequent weitergehen möchten.






